Espresso Martini Rezept: Der Kaffee-Cocktail mit der perfekten Crema

Espresso Martini Rezept im Cocktailglas mit feiner Crema und drei Kaffeebohnen als Garnitur

Der Espresso Martini ist der Cocktail für alle, die abends noch einmal wach werden wollen, ohne auf Genuss zu verzichten. Das gute Espresso Martini Rezept verbindet Wodka, frisch gebrühten Espresso und Kaffeelikör zu einem Drink, der gleichzeitig kräftig, samtig und elegant ist. Sein Markenzeichen ist die feine, hellbraune Crema auf der Oberfläche – und genau die entscheidet darüber, ob der Drink nach Bar oder nach Hausgemacht aussieht. Hier bekommst du das Rezept, die richtige Schütteltechnik und die Kniffe, mit denen wir den Espresso Martini im Huginn in Stuttgart servieren.

Espresso Martini Rezept: Die Zutaten

Der Espresso Martini ist ein Shortdrink, der ohne Eis im Glas serviert wird. Entscheidend ist frischer, heißer Espresso – kein kalter Kaffee von vorhin. Für ein Glas brauchst du:

Zutat Menge Funktion
Wodka 5 cl Neutrale, kräftige Basis
Frischer Espresso 3 cl (1 Shot) Kaffeearoma und Crema
Kaffeelikör 2 cl Süße und Tiefe
Zuckersirup 1 cl (optional) Feinabstimmung der Süße
Kaffeebohnen 3 Stück Garnitur

Der Kaffeelikör – etwa ein Kaffeelikör auf Rum- oder Zuckerrohrbasis – bringt die Süße und einen Teil des Kaffeearomas. Wie viel zusätzlichen Zuckersirup du brauchst, hängt davon ab, wie kräftig und bitter dein Espresso ist.

Schritt für Schritt: So gelingt die Crema

Brühe zunächst einen frischen Espresso und lasse ihn kurz abkühlen, aber nicht erkalten. Gib Wodka, Espresso, Kaffeelikör und nach Geschmack etwas Zuckersirup in einen Shaker. Fülle den Shaker großzügig mit Eis und schüttle kräftig – mindestens zehn bis fünfzehn Sekunden, deutlich länger und energischer als bei anderen Cocktails. Genau dieses kräftige Schütteln peitscht die natürlichen Öle des Espressos auf und erzeugt die feine Crema.

Seihe den Drink anschließend doppelt ab, also durch das Barsieb und ein feines Sieb, in ein gekühltes Cocktailglas. So landet kein Eissplitter im Glas und die Crema bleibt glatt. Setze zum Schluss drei Kaffeebohnen mittig auf die Schaumkrone – traditionell für Gesundheit, Glück und Wohlstand. Serviere sofort, solange die Crema steht.

Espresso Martini wird kräftig im Shaker geschüttelt, um die feine Crema zu erzeugen

Frischen Espresso, einen kräftigen Shaker-Arm und gekühlte Gläser hat nicht jeder zu Hause. In unserer Cocktailbar in Stuttgart bekommst du den Espresso Martini mit perfekter Crema – und tagsüber den passenden Kaffee im Café als Vorgeschmack. Reserviere dir einen Tisch an der Calwer Straße.

Die häufigsten Fehler beim Espresso Martini

Der häufigste Fehler ist zu kurzes Schütteln. Wer den Shaker nur kurz bewegt, bekommt keine Crema, sondern eine flache Oberfläche. Schüttle länger und kräftiger, als du es gewohnt bist. Der zweite Fehler ist kalter oder alter Espresso – er bringt weder das volle Aroma noch die Crema. Immer frisch brühen.

Ein weiterer Punkt ist die Süße. Espresso Martini soll nicht zuckrig sein, sondern die Bitterkeit des Kaffees mit einer feinen Süße ausbalancieren. Taste dich beim Zuckersirup vorsichtig heran. Und schließlich: ein warmes Glas. Stelle das Cocktailglas vorher in den Gefrierschrank oder fülle es kurz mit Eiswasser, damit der Drink kalt bleibt.

Varianten: Von Salted Caramel bis koffeinfrei

Hast du das Grundrezept verinnerlicht, kannst du den Espresso Martini in viele Richtungen weiterdenken. Ein Schuss Vanillesirup macht ihn runder und dessertartig, eine Prise Salz auf der Crema oder ein Salted-Caramel-Sirup gibt ihm eine moderne, leicht salzige Tiefe. Wer es nussig mag, ersetzt einen Teil des Kaffeelikörs durch einen Haselnuss- oder Mandellikör. Statt Wodka lässt sich auch ein milder, gut gereifter Rum verwenden – das verleiht dem Drink eine wärmere, leicht karamellige Note.

Auch eine koffeinfreie Variante ist möglich: Brühe einfach einen entkoffeinierten Espresso, der Rest des Rezepts bleibt gleich. So kannst du den Drink auch spät am Abend genießen, ohne wach zu liegen. Im Huginn experimentieren wir gerne mit saisonalen Abwandlungen – frag das Barpersonal einfach nach der aktuellen Empfehlung.

Espresso Martini auf einer dunklen Bartheke neben einer Espressomaschine, elegante Abendstimmung

Die Geschichte des Espresso Martini

Der Espresso Martini ist ein vergleichsweise junger Klassiker. Erfunden wurde er Anfang der 1980er-Jahre in London vom legendären Barkeeper Dick Bradsell. Der Legende nach bestellte eine junge Frau an seiner Bar einen Drink, der sie „wach macht und gleichzeitig beschwipst”. Bradsell kombinierte daraufhin Wodka, frischen Espresso und Kaffeelikör – und schuf damit einen der erfolgreichsten Cocktails der modernen Barkultur. Ursprünglich trug der Drink andere Namen, bevor er sich als Espresso Martini durchsetzte.

Seinen großen Aufschwung erlebte der Espresso Martini in den vergangenen Jahren erneut. Er steht für eine Barkultur, die handwerklichen Kaffee genauso ernst nimmt wie gute Cocktails – eine Verbindung, die perfekt zu einem Haus passt, das tagsüber Café und abends Bar ist. Im Huginn bringen wir beide Welten zusammen: den Anspruch an guten Kaffee und die Sorgfalt beim Mixen. Genau das macht den Espresso Martini hier zu mehr als einem Trenddrink.

Wann passt ein Espresso Martini?

Der Espresso Martini ist der ideale Übergang vom Essen in die Nacht. Statt eines klassischen Digestifs gibt er dir den kleinen Koffein-Kick, der den Abend verlängert – perfekt nach dem Dinner oder als Auftakt für eine längere Nacht. Genau deshalb ist er auch ein beliebter Afterwork-Drink in Stuttgart, wenn der Tag lang war und der Abend gerade erst beginnen soll.

Magst du es lieber leicht und prickelnd zum Start, wirf einen Blick auf unser Aperol Spritz Rezept. Und wenn du den Abend in der Stadt planst, hilft dir unser Guide zum Ausgehen in Stuttgart und der Überblick zu Bars in Stuttgart-Mitte weiter.

FAQ

Warum hat mein Espresso Martini keine Crema?

Die Crema entsteht durch kräftiges, langes Schütteln mit frischem, heißem Espresso. Zu kurzes Schütteln oder kalter Kaffee verhindern die Schaumkrone. Schüttle mindestens zehn bis fünfzehn Sekunden energisch.

Welcher Wodka eignet sich für Espresso Martini?

Ein neutraler, sauberer Wodka ist ideal, weil er den Kaffee nicht überdeckt. Die Qualität zählt mehr als eine ausgefallene Sorte – der Espresso und der Kaffeelikör bestimmen das Aroma.

Kann ich Espresso Martini ohne Espressomaschine machen?

Ja, mit starkem Kaffee aus einer Mokkakanne oder einem Espressokocher. Wichtig ist, dass der Kaffee frisch, heiß und kräftig ist. Filterkaffee ist meist zu dünn für die nötige Crema.

Wie viel Koffein hat ein Espresso Martini?

Etwa so viel wie ein einzelner Espresso, also rund 60 bis 80 Milligramm. Das reicht für einen kleinen Wachmacher, ohne dass der Drink zum Energiegetränk wird.

Welcher Kaffeelikör passt in den Espresso Martini?

Klassisch verwendet man einen Kaffeelikör auf Rum- oder Zuckerrohrbasis. Er bringt Süße und zusätzliches Kaffeearoma. Je nach Marke kannst du den zusätzlichen Zuckersirup reduzieren oder weglassen.

Wo bekomme ich in Stuttgart einen guten Espresso Martini?

Im Huginn Café & Bar an der Calwer Straße 38. Als Café kennen wir uns mit Kaffee aus, als Bar mit Cocktails – die ideale Kombination für einen Espresso Martini mit perfekter Crema, mitten in Stuttgart.

Heute Abend ins Huginn?

Café & Bar in der Calwer Str. 38, mitten in Stuttgart. Cocktails, Gin, lokale Weine — Fr & Sa ab 20 Uhr mit Live-DJ.

Tisch reservieren · Eventraum anfragen